Archiv für März 2009

Der Informatiker

Donnerstag, 12. März 2009

Und nun mal ein Gedicht aus eigener Feder. Dieses Gedicht habe ich übrigens gerade in ca. 5 Minuten zusammengedichtet. Ich weiß nicht, ob man das sofort merkt. ;-)

Der Informatiker

Mit Algorithmen, Bits und Bytes,
Programmen und Prozessen
kennt er sich aus, soweit ich weiß,
er ist gar ganz versessen.

Doch häufig denken viele Leut,
dass Informatik gestern, heut,
und morgen sowie übermorgen,
forscht am Lindern von den Sorgen,
die man mit Word und Excel hat,
und wenn im Drucker klemmt ein Blatt,
und wenn das Windows mal nicht läuft,
sich Virus über Virus häuft,
wenn der Computer ist zu lahm,
er gar nicht in die Pötte kam.

Drum überlege jeder mal,
ob Physiker sind erste Wahl,
wenn das TV macht nur noch Rauch,
denn Physik ist das ja auch.

Markus Doedt

Rezept

Mittwoch, 11. März 2009

Und weil’s so schön war, nach “Logik” noch ein Ringelnatzgedicht aus Kuttel Daddeldu:

Rezept

Man mische 7 Pfund Palmin
Mit gleichviel Milch und Terpentin.
Dann füge man ein Hühnerei
Und etwas Öl nebst Essig bei.
Dies nun zu festem Brei gerührt,
Wird dann in einen Strumpf geschnürt.
Das Ganze läßt man 13 Wochen
In lauem Seifenwasser kochen.

Dann wird es mit Gelee garniert
Und im verdeckten Topf serviert.
(Doch halte man zu rechter Zeit
Ein offnes Töpfchen sich bereit.)

Joachim Ringelnatz

Grandfather’s Clock

Dienstag, 10. März 2009

Für alle, die sich nichts darunter vorstellen können, wenn ich sage, ich spiele “Tenorhorn”, ist folgendes Video. Das Solo-Instument im Vordergrund ist nämlich ein Tenorhorn. Bei dem Stück handelt es sich um eines der bekanntesten Solo-Stücke für mein Instrument und trägt den Titel “Grandfather’s Clock”, zu deutsch “Großvaters Uhr”. Es fängt ganz langsam und einfach an und steigert sich dann immer weiter. Also, nicht schon nach einer Minute das Video stoppen, sondern weiter gucken!

Logik

Dienstag, 10. März 2009

Ich mag heitere Lyrik, also Gedichte, die mich zum Lachen bringen - wie zum Beispiel die Werke von Heinz Erhardt. Noch ein paar Jahre eher gab es einen anderen Lyriker, der mindestens genauso viel Anerkennung verdient: Joachim Ringelnatz (der eigentlich Hans Gustav Bötticher heißt). Er lebte von 1883 bis 1934 und sein bekanntestes Werk ist wohl der Gedichtband Kuttel Daddeldu. Aus diesem stammt zum Beispiel folgendes schönes, kleines Gedicht mit dem Titel “Logik”. Gerade ich als Informatiker sollte mich da ja besonders gut mit auskennen.

Die Nacht war kalt und sternenklar,
Da trieb im Meer bei Norderney
Ein Suahelischnurrbarthaar. –
Die nächste Schiffsuhr wies auf drei.

Mir scheint da mancherlei nicht klar,
Man fragt doch, wenn man Logik hat,
Was sucht ein Suahelihaar
Denn nachts um drei am Kattegatt?

Joachim Ringelnatz

Die Leiden mit dem Internet Explorer

Dienstag, 10. März 2009

Beim Design dieser Homepage ist mir mal wieder klar geworden, wie schrecklich es ist, dass es den Internet Explorer gibt und dass es noch schrecklicher ist, dass so viele Leute diesen benutzen. Jeder andere Browser zeigt meine Seite schön an, nur für den Internet Explorer musste ich extra Weichen hineinprogrammieren, damit es wenigstens so ähnlich aussieht. Ich weiß, dass diese Erkenntnis nichts neues beinhaltet, ich wollte es nur noch einmal loswerden.

Wenn du also immer noch den Internet Explorer benutzt, dann besuche doch mal folgende Seite und wechsle zum dort angepriesenen Browser:

www.getfirefox.com